International Dinner | Iftar

Jedes Jahr veranstaltet die MHG zusammen mit dem Asta das spektakuläre International Dinner. Unter dem bundesweiten Motto „Break Fast, Break Barriers -Inklusion gelebt!“ und unserer Hashtagaktion #Ramadanmoment bringen wir bei einem abwechslungsreichen Programm mit namenhaften Referenten, Vorträgen, Tadschweed-Künstlern, Kalligraphie, Comedy, Poetry-Slam und internationalen Köstlichkeiten, Akademiker, Studierende und Uni-Belegschaft zusammen. Kurzgesagt, wir bringen Menschen zusammen.

Viele Ehrengäste waren schon Teil unseres Abends und haben Barrieren und das jährliche Fasten mit uns gebrochen. Darunter zählen unter Anderem:

Thomas Geisel (Oberbürgermeister Düsseldorf), Friedrich G. Conzen (Bürgermeister Düsseldorf), Dr. Dalinc Dereköy (KDDM-Vorsitz), Hatice Durmaz (Ramsa Präsidentin), Dirk Sauerborn (Polizeihauptkommissar, KMI), Prof. Dr. Bülent Uçar (Islamwissenschaftler), Wilfried Johnen (Ehem. Präsident des Jüdischen Zentralrats Nordrhein), Benaissa Lamroubal (RebellComedy), Enissa Amani (Comedian) und Viele mehr.

 

 

Auszug aus Report-D zum 6. International Dinner

 

Viele begeisterte Besucher beim Internationalen Dinner

Einen so vollen Hörsaal würde sie bei ihren Vorlesungen auch gerne erleben, schmunzelte die Prorektorin für Internationales, Andrea von Hülsen-Esch, bei ihrer Begrüßung. Sie lobte die Arbeit der MHG und des internationalen Referats, die gemeinsam das internationale Dinner organisiert haben. Büsra Özer gab einen kurzen Überblick über die Arbeit der muslischen Hochschulgemeinde, die sich seit 2010 als Ansprechpartner für alle muslimischen Studierenden sieht und ihre Interessen vertritt.

Bürgermeister Conzen als Ehrengast

Bürgermeister Friedrich G. Conzen wunderte sich nicht über die vielen Besucher, denn die engagierte Arbeit der MHG ist auch in Rathaus bekannt. Allein der immer noch andauernde Einsatz bei der Integration der Flüchtlinge in Düsseldorf ist das beste Beispiel für gelungene gegenseitige Unterstützung. 180 Nationen leben in Düsseldorf und mit ein wenig mehr miteinander, könnten viele Probleme im Keim erstickt werden, führte er unter dem Applaus der Besucher aus.

Gedanken zum Ramadan

Mit einem Impulsvortrag zum Ramadan begeisterte der Islamwissenschaftler Elhakam Sukhni, der in der Extremismusprävention und Deradikalisierung tätig ist. Fällt die Zeit des täglichen Fastens im Ramadan anfangs noch schwer, überwiegt doch bei allen die Freude, in der Familie und mit Freunden das Fastenbrechen zu feiern. Das aktuell die Terroristen die Zeit des Ramadan für Anschläge nutzen, sei ein Missbrauch der Religion, führte er aus. Da der Ramadan gerade eine Zeit für gute Vorsätze und Taten sei. Er forderte alle auf, auch den nicht muslimischen Menschen zu zeigen, wie die Spiritualität in dieser Zeit alle ergreift und die Gemeinschaft gefeiert wird.

[Ute Neubauer]

 

Mitglied werden